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Hautverträglichkeit

TSM - Bandagen werden aus einem neuartigen, in langjähriger Forschungsarbeit entwickelten "Neopren" (synthetischer Kautschuk) in unterschiedlicher Plattenstärke (Isolierschicht) mit beidseitiger Kaschierung (Innenstruktur aus Synthesefaser, außen Synthesefaser-Baumwoll-Gewirk) hergestellt. 
Die chemische Zusammensetzung der Rohstoffe, einschließlich der verwendeten Zusatzstoffe (Additive), sowie der Gewirke, unterliegt wie üblich der Betriebsgeheimhaltung, da bei diesem weltweit einzigartigen Verfahren neue, hautschonende Substanzen verwendet werden, die zu einem Neopren-Rohmaterial führen, das besonders für den medizinischen Einsatz geeignet ist. Eine Auflistung der chemischen Bestandteile ist daher nicht möglich.
Die möglichen bekannten Risikofaktoren, die bei der Anwendung herkömmlicher Neoprenprodukte vorhanden sind, können nahezu ausgeschlossen werden. Nach den Angaben des Neoprenherstellers und unseren langjährigen Erfahrungen, zeichnen sich TSM - Bandagen durch folgende Merkmale aus:

1. Der als Ausgangsmaterial hergestellte synthetische Kautschuk unterliegt seit Jahren kontinuierlicher Qualitätskontrolle und entspricht den letzten Änderungen der Bedarfsgegenständeverordnung.

2. Durch modernste und einzigartige Verfahrens- und Anwendungstechnik werden bei den Rohstoffmischungen optimale molekulare Vernetzungen erreicht, bei denen nach der Vulkanisation der Austritt schädlicher Substanzen weitgehend ausgeschlossen wird.

3. Eine Gefährdung durch aromatische Amine ist daher so gut wie nicht gegeben.

4. Die für die Zellbildung im Kautschuk sehr häufig eingesetzten Treibmittel "Azodicarbonamide" werden nicht  verwendet. Damit werden daraus resultierende Hautirritationen bzw. -sensibilisierungen vermieden.

5. Die bei den TSM-Bandagen verwendeten Kaschierungen, d.h. Gewirke, enthalten keine sogenannten "Azofarbstoffe".

6. Die eigens für die TSM - Bandagen entwickelte Innenstruktur bewirkt darüber hinaus eine verbesserte Feuchtigkeits- und Wärmeabführung, so dass Hautreizungen und -irritationen sowie eventuelle Hautaufweichungen äußerst selten auftreten.

7. Der im Neuzustand der Bandagen ggf. vorhandene leichte "Nitrogeruch", bedingt durch den verwendeten Kleber, verschwindet nach mehrmaligem Waschen, so dass dann die Bandagen geruchsfrei sein sollten.

8. TSM - Bandagen werden bereits seit Jahren sowohl im medizinischen Bereich, wie auch im Breiten- und besonders im Spitzensport, angewendet. Bisher sind uns keine Beanstandungen aufgrund von Hautreaktionen bekannt geworden. Voraussetzung ist jedoch die sachgemäße Pflege der Bandagen, d.h., die Befolgung der Gebrauchsanweisung einschließlich der Waschvorschrift.

 

 

 

 

 

                   
                   

Bandagentyp

TSM -
Bandage
ohne Noppen

TSM -
Bandage
mit Noppen

 

Neopren-
Bandage A

 
 

Neopren-
Bandage B

Neopren-
Bandage C

Neopren-
Bandage D

Neopren
-Bandage E

 

Materialzusammensetzung

CR

CR

 

SBR

SBR

SBR

SBR

SBR

 

 

 

Testextrakt 
(% v/v = Verdünnung auf)

Wachstumshemmung %

100,0 % v/v

49

29

 

99

98

98

97

99

66,7 % v/v

26

16

 

99

98

32

95

69

44,4 % v/v

14

10

 

99

98

16

94

17

29,6 % v/v

10

5

 

97

27

7

46

9

19,8 % v/v

7

1

 

62

9

1

37

2

13,2 % v/v

0

1

 

36

1

1

21

0

Erläuternde Hinweise:

I. Begriffsbestimmung zelltoxisch (zytotoxisch) 
gemäß den gesetzlich vorgegebenen Testbedingungen ist das geprüfte Material dann als zelltoxisch anzusehen, wenn zelltoxisch wirkende Substanzen in signifikanter Konzentration (Hemmung von mehr als 30%) aus dem Prüfmaterial freigesetzt werden, d.h. alle Bandagen mit einer höheren als 30%-igen Wachstumshemmung gelten bei der jeweiligen Verdünnung des angegebenen Testextraktes als zytotoxisch. (hellrot markierte Bereiche).

Gemäß Medizin-Produkte-Gesetz (MPG) und der EG-Richtlinie 93/42/EWG dürfen diese Materialien in Form von Bandagen aufgrund des Gesundheitsrisikos nicht als Hilfsmittel in den Verkehr gebracht werden. Das gleiche gilt gem. EG-Richtlinien 89/686/EWG auch für persönliche Schutzausrüstungen (PSA), unter die Sportbandagen eingeordnet werden.


II. Interpretation Messergebnisse (zytotoxische Prüfung allgemein) 
Bei TSM-/MSB-Bandagen (AET-GmbH) treten bereits bei mittleren Verdünnungen keine zellschädigenden Wirkungen auf, während bei fast allen Konkurrenzprodukten selbst bei hoher Verdünnung die zellschädigende Wirkung unvermindert anhält. Eine Zellschädigung kann bei hoher Extraktverdünnung (8,8 bis 19,8% v/v) im Alltag dann auftreten, wenn Mikroverletzungen der Haut, Abschürfungen, Verletzungen durch äußere Einwirkungen oder sogar durch Aufreibungen durch die Bandage selbst (z.B. in den Beugen der Ellenbogen - u. Kniegelenke) im von der Bandage abgedeckten Hautbereich vorhanden sind.

Damit bilden eine Vielzahl von Wettbewerbsprodukten mit Ausnahme der Bandagen C und E, im Gegensatz zu den TSM-/MSB-Bandagen, ein potentielles Allergie- bzw. Gesundheitsrisiko.